Kiel 572.quadratisch.nahDie SPD will Kinder und Jugendliche besser vor den Gefahren des Passivrauchens schützen. Dazu fordert sie neben Tabak-Prävention und Tabak-Werbeverboten insbesondere ein Rauchverbot in Fahrzeugen, in denen Minderjährige mitfahren. Der familienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dr. Frank Brodehl, erklärt dazu:

„Kinder vor den Gefahren des Passivrauchens zu schützen, ist ein wichtiges und richtiges Ziel vernünftiger Gesundheitspolitik. Dabei bleibt immer zu beachten, dass nicht jedes angedachte Mittel gleichermaßen geeignet und effektiv ist. Maßnahmen, die lediglich auf den ersten Blick dem Ziel der Gesundheitserhaltung von nichtrauchenden Minderjährigen dienen, dieses Ziel aber gar nicht oder nur in ungenügendem Maße erreichen werden, lehnen wir als reine Symbolpolitik ab.

So ist es auch mit dem Antrag der SPD, die es – bei Strafe – verboten sehen möchte, dass Eltern, die Kinder im Auto mitnehmen, in der Fahrgastzelle rauchen. Sicher wäre es besser, wenn Eltern nicht im Auto rauchen und ihre Kinder nicht zum Passivrauchen nötigen würden. Aber ein Verbotsgesetz, so lehrt die Praxis, ist immer nur so effektiv, wie es überwacht und durchgesetzt wird.

Die AfD setzt deshalb gerade im Bereich Gesundheitsschutz lieber auf wirksame Präventionsmaßnahmen. Das Gebot der Stunde ist nicht der Ruf nach weiteren Verboten, die in der Praxis kaum kontrollierbar sind, sondern nach einer nochmals verstärkten Aufklärung.

Unsere Gesundheitspolitik für Familien richtet sich nicht mit Verboten gegen Eltern, sondern mit Argumenten an Eltern.“

 

Weitere Informationen:

  • SPD-Antrag zur Stärkung des Nichtraucherschutzes für Kinder vom 17. Mai 2018 (Drucksache 19/748):

http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/00700/drucksache-19-00748.pdf

  • Alternativantrag von CDU, GRÜNEN und FDP vom 13. Juni 2018 (Drucksache 19/793):

http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/00700/drucksache-19-00793.pdf

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