Kiel 508.quadratischDas dänische Parlament bewilligte heute zur Abwehr der Afrikanischen Schweinepest den Bau eines Grenzzaunes, der Wildschweinen den Übertritt von Deutschland nach Dänemark erschweren soll. Volker Schnurrbusch, umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

„Dänemark ist als einer der größten Schweinefleisch-Exporteure in besonderer Weise von der Ausbreitung dieser Tierseuche betroffen. Deshalb ist es verständlich, dass die dänische Regierung nun mit dem Bau dieses Schutzzaunes ein starkes Signal an die Dänen und die Wirtschaft sendet.

Da auch Tierbestände in Deutschland gefährdet sind, muss auch Jamaika zügig reagieren. Eine gemeinsame mehrstufige Sperr-Architektur vom südlichen Schleswig-Holstein bis nach Dänemark würde den Schutzbedürfnissen der Schweinebestände beider Länder entsprechen.

Die AfD fordert daher die Landesregierung auf, umgehend zu prüfen, inwieweit eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest beispielsweise auch durch Abzäunungen entlang des Nord-Ostsee-Kanals oder Schließungen der Wildübergänge an Autobahnen – unter Einbeziehung natürlicher Grenzen – verhindert oder erschwert werden können.

Die AfD unterstützt alle Maßnahmen, die helfen, Bauern und Bürger zu schützen. Die Menschen müssen auch in Schleswig-Holstein spüren und sehen, dass die Politik ihre Ängste und Sorgen ernstnimmt, deswegen muss Jamaika und insbesondere Noch-Umweltminister Dr. Habeck handeln.“

Weitere Informationen:

  • SHZ-Artikel „Kopenhagen winkt geplanten Wildschweinzaun durch“ vom 4. Juni 2018:

https://www.shz.de/regionales/grenzland-daenemark/gegen-schweinepest-kopenhagen-winkt-geplanten-wildschweinzaun-durch-id20028312.html

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