Kiel 572.quadratisch.nahDie Debatte um sogenannte Gender-Themen wird durch aktuelle Feuilletonbeiträge erneut angefacht. Geschlechtergerechte Sprache wird mehr und mehr gefordert, etwa in Stellenausschreibungen an Universitäten. Sozialwissenschaftler rufen dazu auf, künftig anders zu sprechen und zu schreiben. Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

„Versuche, sprachliche Veränderungen durchzusetzen, gab es schon häufig in der Geschichte. Doch eine Bevormundung beim Sprachgebrauch war noch nie erfolgreich. Sprache ist ständigen Veränderungen unterworfen und nicht statisch. Sie entwickelt sich organisch und lässt sich nicht per Dekret von oben herab steuern. Dass „generisch maskuline“ Begriffe Frauen diskriminieren und die Nennung der weiblichen Form zur Gleichstellung von Mann und Frau führe, ist schlichtweg ein Hirngespinst der Befürworter einer gendergerechten Sprache. Die Wertschätzung für Frauen und eine gerechte Bezahlung erreicht man nicht durch sprachliche Verrenkungen. Der Status alleinerziehender Mütter würde sich durch eine sogenannte „gendergerechte“ Sprache nicht verbessern.

Stattdessen sorgen die neuen Sprachregelungen dafür, dass die deutsche Sprache sperrig wird. Bei jedem Behördenschreiben müsste neu überlegt werden, wie man alle konstruierten Geschlechter anreden müsste. Die klassischen Werke von Goethe, Schiller, Kant würden sprachlich verhunzt und der Sprachfluss wäre dahin.

Erhalten wir die Schönheit unserer Sprache und weisen jeglichen Versuch zurück, aus ideologischer Blindheit die deutsche Sprache zu bekämpfen. Nach dem Vorbild Frankreichs sollten wir auch in Schleswig-Holstein auf die „gendergerechte“ Sprache verzichten.“


Weitere Informationen:
• Zeit-Artikel „Droht uns Sprachzensur? Ja!“ vom 30. Mai 2018:
https://www.zeit.de/2018/23/gendern-schrift-deutsche-sprache-zensur-ja
• Zeit-Artikel „Droht uns Sprachzensur? Nein!“ vom 30. Mai 2018:
https://www.zeit.de/2018/23/gendern-sprache-schreibweise-deutsch-sprachzensur-nein

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