Dr. Frank BrodehlDer heute von „pro familia“ vorgestellte Geschäftsbericht 2017 weist aus, dass in Schleswig-Holstein das von Frauen am häufigsten genannte Motiv für eine Abtreibung „berufliche Gründe“ sind. Dr. Frank Brodehl, familienpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

„Wenn die meisten Frauen, die sich in Schleswig-Holstein für eine Abtreibung entscheiden, dies trotz zunehmender Kinderbetreuungsangebote aus beruflichen Gründen tun, dann zeigt dies vor allem eines:  dass auch ein Mehr an Kitas nichts daran ändern wird.

Frauen, die Angst haben, dauerhaft aus dem Arbeitsleben ausgeschlossen zu werden,  wenn sie sich für Kinder entscheiden, werden diese Angst nicht deshalb verlieren, nur weil mehr Kitaplätze bereitgestellt werden. Denn selbst ein sicherer Kitaplatz bietet einer Mutter keine Garantie dafür, den Job zu behalten.

Nur Politiker, die aus ideologischen Gründen einen massiven Ausbau staatlicher Kinderbetreuung fordern, versuchen, Frauen eine derartige Denkweise zu unterstellen. Sie glauben an das vermeintliche Ideal, wonach Frauen und Männer gleichermaßen voll im Erwerbsleben stehen müssen, um gleichberechtigt zu sein – während der Staat die Kindererziehung übernimmt.

Mit den realen Wünschen der meisten Mütter und Väter hat dieses ‚Ideal‘ allerdings wenig bis gar nichts zu tun. Deshalb benötigen wir statt eines massiven Kita-Ausbaus wirksame Maßmahmen, die – Müttern wie Vätern gleichermaßen – auch nach mehreren Jahren Kindererziehung einen beruflichen Wiedereinstieg ermöglichen.“

Weitere Informationen:

Geschäftsbericht von „pro familia“ Schleswig-Holstein 2017:

https://www.profamilia.de/fileadmin/landesverband/lv_schleswig-holstein/Gescha__ftsbericht_2017-Web.PDF

Pressespiegel der AfD Fraktion bei openPR

Pressekontakt

Kontakt zum Pressesprecher
der AfD Fraktion:

Name: Peter Rohling
Tel.: 0431/988-1656
Mail: presse@afd.ltsh.de

Landtag Schleswig-Holstein
Düsternbrooker 70
24105 Kiel