Volker SchnurrbuschDie Appelle der Rohstoffverbände zeigen, dass die Versorgung mit den Rohstoffen Sand und Kies gefährdet ist. Daher hat die Landtagsfraktion der AfD den dringenden Handlungsbedarf mit ihrem heutigen Plenarantrag verdeutlicht.

„Die Förderung und Bereitstellung der Rohstoffe Sand und Kies ist von tragender Bedeutung für das Wohlergehen unserer Gesellschaft. Konkret muss dieser Gedanke priorisierend in den drei neuen Regionalplänen berücksichtigt werden. Es gilt auf großzügige Weise neue Wege zu eröffnen, um der investitionsintensiven Bauwirtschaft die notwendige Planungssicherheit vor Ort zu gewähren.

Bei der Regionalplanung konkurrieren mögliche Abbauflächen mit agrarischen und weitflächig geschützten Räumen. Wir haben heute die Landesplanung aufgefordert im Sinne einer Rohstoffsicherung mögliche Förderflächen großzügig als Vorrang- und Vorbehaltsgebiet auszuweisen. Bei der Umsetzung eines flexiblen Schutzregimes sollten insbesondere Landschaftsschutzgebiete auf ihre Eignung überprüft werden. Angesichts enormer Sandvorkommen in Schleswig-Holstein darf das Schutzregime in der Landschaftsplanung nicht dazu führen, dass wir keinen Sand mehr abbauen können.

Für die AfD ist eine funktionierende Bauindustrie von tragender Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur. Die Rohstoffsicherung möglichst lokal sicherzustellen ist wiederum ein Ausdruck nachhaltigen Wirtschaftens. Aus Gründen eines konsistenten Umweltschutzes sollte ein Import von Sand und Kies aus fernen Ländern möglichst die Ausnahme bleiben.“

 

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