Jörg NobisAuf Druck der GRÜNEN verkürzt die Landesregierung bei zukünf-tigen Windkraftprojekten die Mindestabstände zu Wohngebäuden. Zeitgleich erreicht den Landtag eine Volksinitiative, die die Abstände per Gesetz erheblich vergrößern möchte. Jörg Nobis, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Kieler Landtag, führte heute dazu in der Plenardebatte aus:

„Verraten und verkauft ist, wer sich auf die CDU verlässt – das lehrt die Geschichte der Windkraft in Schleswig-Holstein. Vollmundig versprach die CDU vor der Landtagswahl einen Mindestabstand von 1.200 Metern. Kaum im Amt, präsentiert die einst konservative CDU einen ökologischen Fehlschuss nach dem anderen. Mit den neuesten Plänen senkt sie die erwarteten und versprochenen Mindestabstände um bis zu 400 Meter – ein Kniefall vor dem grünen Koalitionspartner.

Im Innenbereich sind es bis zu 400 Meter weniger, im Außenbereich sind es immer noch 200. Für alle Betroffenen bedeutet jedoch jeder Meter weniger, weniger Lebensqualität. Umwelt ist auch Landschaft, die von ihrer Ästhetik geprägt wird. Ein Umweltfrevel ist es, wenn die Landschaft durch weitere Anlagen verschandelt wird.

Die Kritik an Onshore-Anlagen ist keine Absage an die Windkraft im Allgemeinen. Der Charme von Offshore-Anlagen liegt darin, dass die Abstandsproblematik keine Rolle spielt. Zudem sind hier kaum Klagen zu erwarten, was die Umsetzung von Projekten beschleunigen kann. Ein Ausbaustopp von Onshore-Windkraftanlagen kommt gelebtem Umweltschutz gleich.

Wenn es aber Onshore sein muss, dann nur mit großzügigen Abständen. Der Gesetzänderungsvorschlag der Volksinitiative von 10H ist dabei ein gutes Richtmaß, welches wir ebenso unterstützen, wie die Berücksichtigung des direkten Bürgerwillens bei der Umsetzung von komplexen Umweltprojekten.“

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