vsn websiteAnlässlich der dramatischen Bestandsentwicklung bei Wildgänsen und der gleichzeitig verfehlten Bestandsmanagementpolitik der Landesregierung lud der Bauernverband zum Gänsegipfel nach Ockholm. Volker Schnurrbusch, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Landtagsfraktion, erklärt dazu:

„Gänse brüten offensichtlich schneller als Politiker. Nach wie vor verweigert das Landwirtschaftsministerium eine Bestandsreduzierung für die Gänse. Dabei lernen wir aus der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest, dass Bestandsreduzierung einer der drei Säulen der Gefahreneindämmung ist.

Tatsache jedenfalls ist, dass nicht nur der Gänsebestand stark ansteigt, sondern gleichzeitig auch die Verweildauer der Tiere zunimmt, wodurch der Fraßschaden noch größer wird.

Die bisherigen Entschädigungsregelungen sind für unsere Landwirte unzureichend. Viele Betriebe sind allein aufgrund der Schäden durch Gänse mittelfristig in ihrer Existenz bedroht. Bauern werden so durch einen oft ideologisch aufgeladenen Naturschutz zu modernen Hartz-IV-Empfängern gemacht, indem sie mit unzureichenden Entschädigungszahlungen ruhiggestellt werden. Das ist aber nicht das, was die Landwirte wollen. Landwirtschaft braucht Ackerflächen ohne Gänsefraß und wir die Milch, die die Bauern produzieren.

In einigen Regionen, insbesondere auf Pellworm, sind zudem negative Auswirkungen auf den Tourismus zu erwarten, da die lärmenden Gänse die Touristen vergrätzen. Deswegen treten wir als AfD für eine Kompromisslösung ein, die die Interessen der Vogelschützer und Landwirte in Einklang bringt und fordern die Landesregierung auf, gemeinsam mit Jägern, Naturschützern und Landwirten ein wirksames Gänsemanagement zu erstellen.

Die AfD tritt dafür ein, dass die Landwirte endlich wieder die Wertschätzung erfahren, die ihnen zusteht.“

Pressespiegel der AfD Fraktion bei openPR

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