Dr. Frank BrodehlIm Rahmen der heutigen Landtagsdebatte über den Antrag der SPD, dass ein ‚Christopher Street Day‘-Empfang im Landeshaus gegeben und die Regenbogenflagge auf dem Landtag gehisst werden soll, hat Sozialminister  Dr. Heiner Garg dem familien- und bildungspolitischen Sprecher der AfD-Fraktion Dr. Frank Brodehl vorgeworfen, Homosexuelle auf ihre Sexualität zu reduzieren. Dazu erklärt Dr. Brodehl:

 „Dass mir Dr. Heiner Garg nach meiner Rede zum CSD-Antrag der SPD in seinem Redebeitrag im Plenum vorwirft, ich würde Homosexuelle auf ihre Sexualität reduzieren, weise ich ausdrücklich als falsch und ehrverletzend zurück. Weder in meiner heutigen Rede, noch bei einer sonstigen Gelegenheit habe ich je Menschen auf ihre Sexualität reduziert.

Die Sexualität eines Menschen ist dessen höchstpersönliche Angelegenheit, die für mich bei der Beurteilung eines Menschen rein gar keine Rolle spielt. Der Wert eines Menschen rührt für mich daher, dass er ein Mensch ist – nicht danach, was für eine sexuelle Orientierung er hat.

Herr Dr. Garg versucht mit seinem theatralisch vorgetragenen Vorwurf lediglich, meine sachliche Rede zum CSD-Antrag der SPD umzuinterpretieren und auf diese Weise zu diskreditieren.

Richtig ist, dass ich das Hissen der Regenbogenfahne auf dem Landeshaus gerade deshalb ablehne, weil ich Menschen NICHT auf ihre Sexualität reduziere, und deshalb die Auffassung des Bundesverfassungsgerichtes  teile,  dass  Sexualität  zum höchstpersönlichen Bereich eines Menschen gehört, in den sich der Staat deshalb gerade NICHT in bevormundender Art und Weise einzumischen hat.

Dass Herr Dr. Garg mir – einmal mehr – das Gegenteil von dem unterstellt, was ich in meiner Rede tatsächlich zum Ausdruck gebracht habe, zeigt, dass er der Rolle eines Ministers, der seinerseits dem Zurückhaltungsgebot des Staates unterliegt, offenbar nicht gerecht werden kann – oder will.“

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