Kiel 092.quadratischDer Verlauf der Ostküsten-Stromtrasse führt in der Gemeinde Henstedt-Ulzburg zu Differenzen zwischen der Gemeinde, betroffenen Bürgern und dem Stromnetzbetreiber TenneT. Der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion im Kieler Landtag, Jörg Nobis, erklärt dazu:

„Bis Mitte 2018 sollte eine Trassenführung entlang der geplanten Autobahn A20 offen geprüft werden. Es wäre der Ausdruck einer versöhnlichen politischen Willensbildung. Baut man die Stromtrasse hier als freistehende Hochspannungsleitung, spart der Betreiber TenneT womöglich eine Menge Geld. Denn pro Kilometer Erdkabel werden Stromkunden mit mindestens fünf Millionen Euro mehr belastet als bei Freileitungen.

TenneT ist nun aufgefordert worden, konkrete Aussagen zu einer Trassenführung entlang der neu geplanten Autobahn A20 zu machen. Wir empfehlen dem Unternehmen, mit den Anwohnern und der Gemeinde unbedingt im Gespräch zu bleiben, sofern es grundsätzliche Bedenken gegen die Trassenführung in der Gemeinde Henstedt-Ulzburg gibt. Insofern war es ein richtiges Signal von TenneT an die betroffenen Gemeinden, Stromleitungen bei Bedarf unter die Erde zu legen.

Die AfD fordert die großen Projekte von Schleswig-Holstein unter Einbeziehung der Bevölkerung umzusetzen. Mit den Projekten A20 und Ostküstenleitung ließen sich eventuell zwei große Infrastrukturprojekte des Landes sinnvoll verknüpfen.“

Weitere Informationen:

‚Hamburger Abendblatt‘-Artikel „Der Kampf gegen die Strommasten geht weiter“ vom 08.03.2018:
https://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article213653819/Kampf-gegen-die-Stromtrasse-geht-weiter.html

 

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