Volker SchnurrbuschDie Landesregierung möchte die Präzisionslandwirtschaft staatlich fördern und Landwirten ermöglichen, Satellitensignale vergünstigt empfangen zu können. Volker Schnurrbusch, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

„Sicherlich verspricht eine Präzisionslandwirtschaft Einsparpotenziale bei der Verwendung von Pestiziden und Düngemitteln. Diese Vorteile sollen aber nicht dadurch erkauft werden müssen, dass Landwirte, die digitale Landwirtschaft betreiben, dafür die Hoheit über ihre Daten aufgeben müssen.

Landwirte befürchten, dass ihre ‚Daten von zwischen den Meeren‘ nicht nur satellitenvermittelt von schleswig-holsteinischen Feldern an Großkonzerne fließen. Schlimmer noch erscheint ihnen die Aussicht, dass diese Großkonzerne jederzeit auf diese Daten zurückgreifen können. Sie sehen ihre Datenhoheit damit konkret gefährdet.

Wir fordern deshalb die Landesregierung auf, unverzüglich die gesetzgeberischen Vorbereitungen zu einem umfassenden Datenschutz in diesem Bereich auf den Weg zu bringen. Es darf nicht sein, dass nationale wie internationale Konzerne nach eigenem Gusto und ohne jede Kontrolle über die unternehmerischen und damit sensiblen Daten unserer Landwirte verfügen dürfen. Von ihnen hängt die Versorgung unseres Landes mit Agrarprodukten ab. Auch Landwirte haben einen Anspruch auf den Schutz ihrer Daten.“

Weitere Informationen:

  • Jamaika-Antrag „Unabhängigen Zugang zu präzisen Geoinformationen sicherstellen“ vom 06.02.2018  (Drucksache 19/500):

http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/00500/drucksache-19-00500.pdf

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