Kiel 508.quadratischEine aktuelle Studie des "Center for Automotive Research“ der Uni Duisburg-Essen kommt zu dem Ergebnis, dass in mindestens zehn deutschen Großstädten Fahrverbote für Dieselfahrzeuge ohne Hardware-Umrüstung „sehr wahrscheinlich“ seien, unter anderem in Kiel. Volker Schnurrbusch, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Kieler Landtag, erklärt dazu:

„Ob es in Kiel ein Dieselfahrverbot geben wird oder nicht, entscheiden die Gerichte, nicht ein ‚Center for Automotive Research’. Was dieses jetzt als Studie vorgelegt habt, enthält lediglich längst bekanntes Zahlenmaterial und keine neuen Erkenntnisse. Trotzdem vermag es die Bürger zu verunsichern, auch in Kiel.

Feststeht: Die Kieler Stadtluft ist am der Messstation Theodor-Heuss-Ring stärker mit Stickoxiden belastet als es die EU-Grenzwerte zulassen. Daher klagt der Abmahnverein ‚Deutsche Umwelthilfe’ derzeit gegen das Land Schleswig-Holstein und die Stadt Kiel. Eine ähnliche Klage gegen die Stadt Düsseldorf ist in der vergangenen Woche gerade erst gescheitert.

Darüber hinaus sind sich die Landeshautstadt Kiel und das Land Schleswig-Holstein darin einig, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um Fahrverbote in Kiel zu vermeiden. Dazu werden aktuell insbesondere bauliche Maßnahmen und der Einsatz umweltfreundlicher öffentlicher Verkehrsmittel zur Luftverbesserung geprüft. Das ist allen Beteiligten bekannt.

Insofern ist die Warnung der Forscher aus Duisburg-Essen in Bezug auf Kiel nur heiße Luft. Die pragmatischen Maßnahmen, die hier zur Lösung des Problems aktuell vorbereitet werden, wurden in der Studie nicht adäquat berücksichtigt.“

Pressespiegel der AfD Fraktion bei openPR

Pressekontakt

Kontakt zum Pressesprecher
der AfD Fraktion:

Name: Peter Rohling
Tel.: 0431/988-1656
Mail: presse@afd.ltsh.de

Landtag Schleswig-Holstein
Düsternbrooker 70
24105 Kiel