Volker SchnurrbuschVolker Schnurrbusch, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Kieler Landtag, erklärt anlässlich des Berichts, den Umwelt- und Landwirtschaftsminister Habeck heute zum Thema Afrikanische Schweinepest (ASP) im Landtag vorgestellt hat:

„Angesichts der Gefahren, die der schleswig-holsteinischen Landwirtschaft durch die Afrikanische Schweinepest akut drohen, begrüßen wir die Besonnenheit und Ruhe, mit der Minister Habeck dieses Thema derzeit behandelt. Auch die Transparenz, für die er im Umwelt- und Agrarausschuss sowie zuletzt auf dem ASP-Gipel diesbezüglich gesorgt hat, gebühren ihm und seinen Mitarbeitern Dank und Respekt.

Gleichwohl geht es bei den dort besprochenen und angekündigten Präventionsmaßnahme tatsächlich nicht schnell genug. Insbesondere das massive Bejagen des Schwarzwilds, das einer Ausbreitung von ASP vorbeugen soll, kommt nicht schnell genug voran, weil es die jagdrechtlichen Erleichterungen bislang fehlen.

Für eine bessere Steuerung des Schwarzwildbestandes brauchen wir außerdem eine Grenze, um die Laufwege der Wildtiere einzuschränken. Unsere Autobahnen in Nord-Süd-Richtung, die durch Wildzäune geschützt sind, bilden bereits eine solche Grenze. Offen sind diese jedoch dort, wo es Wilddurchlässe gibt, also Tunnel oder Wildbrücken, wie wir sie etwa von der A21 zwischen Kiel und Bad Segeberg kennen. Würde man diese Wilddurchlässe für einen begrenzten Zeitraum schließen, wäre auch der Weg für Wildschweine verschlossen.“

Weitere Informationen:

  • Risikobewertung des Friedrich-Löffler-Instituts:

https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00003303/ASP_Risikobewertung_2017-07-12-K.pdf

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