Kiel 376.quadratischClaus Schaffer, innen- und rechtspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Kieler Landtag, erklärt zum Bewerberrückgang bei der schleswig-holsteinischen Polizei:

„Dass die Zahl der Bewerber um mehr als 30 Prozent zurückgegangen ist, ist ein Alarmsignal. Es zeigt, dass die Pläne der Jamaika-Koalition zur Anhebung der Personalstärke der Polizei kaum mehr umgesetzt werden können. Für diese Entwicklung allein demografische Einflüsse verantwortlich machen zu wollen, ginge an der Realität vorbei.

Jahrelanger Personalabbau, Streichung des Weihnachtsgeldes, unflexible und sozial unverträgliche Dienstzeitmodelle sowie verzögerte und unzureichende technische Ausstattung in der Landespolizei sind die traurigen Folgen einer desolaten Sicherheitspolitik der Küstenkoalition unter Führung der SPD.

Die neue Landesregierung muss alles daransetzen, den Polizeiberuf in Schleswig-Holstein wieder attraktiver zu gestalten, die Fehler der Vergangenheit müssen korrigiert werden.

Ein vollkommen falscher Ansatz wäre es, die Einstellungsvoraussetzungen für den Polizeidienst abzusenken, um so einer größeren Bewerberzahl den Zugang zum Polizeiberuf zu ermöglichen. Der Beruf des Polizeibeamten ist zu komplex, zu vielschichtig und zu anspruchsvoll, als dass bei den Anforderungen an geeignete Bewerber Abstriche hingenommen werden können. Auch die Erwartungen der Gesellschaft an eine professionelle und leistungsstarke Polizei lassen einen solchen Schritt nicht zu.

Wohin eine Absenkung der Einstellungsvoraussetzungen für den Polizeidienst führen kann, erleben wir bei der Polizei in Berlin. Dies darf sich in Schleswig-Holstein nicht wiederholen.“

Weitere Informationen:

„Lübecker-Nachrichten“-Artikel „Zahl der Bewerber für den Polizeidienst geht zurück“ vom 09.01.2017:

http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Zahl-der-Bewerber-fuer-den-Polizeidienst-geht-zurueck

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