Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen in Schleswig-Holstein

Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. Frank Brodehl (AfD) der Landesregierung
- Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Drucksache: 19/323
Datum: 23.11.2017

Sexueller Missbrauch und sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche sind schwere Straftaten, unter denen die Opfer in der Regel lebenslang zu leiden haben. Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Minderjährigen zu verhindern, sollte daher auch und gerade Ziel staatlicher Präventionsmaßnahmen sein.

1) Durch wen werden Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Min- derjährigen in Schleswig-Holstein statistisch erfasst, und wie viele Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen wurden in Schleswig- Holstein seit 2007 pro Jahr registriert?

Antwort:
Die Landespolizei erfasst alle ihr bekannt gewordenen strafrechtlichen Sach- verhalte bei Abgabe des Ermittlungsvorganges an die Staatsanwaltschaft in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) nach den hierfür bundesweit einheitlich gültigen Regelungen.
In nachstehender Tabelle sind die in den jeweiligen Berichtsjahren zu Straftaten nach dem Dreizehnten Abschnitt des Strafgesetzbuches (Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung) in der PKS erfassten Fälle altersspezifisch nach Kindern und Jugendlichen dargestellt. Darin enthalten sind die Fälle nach § 176 Strafgesetzbuch (Sexueller Missbrauch von Kindern).

Berichtsjahr PKS

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung Dreizehnter Abschnitt des StGB

jugendliche

Opfer

kindliche Opfer

bekannt gewordene Fälle

bekannt gewordene Fälle

davon Fälle nach

den §§ 176, 176a, 176b StGB

2007

370

632

597

2008

364

520

487

2009

220

496

470

2010

297

574

527

2011

262

490

466

2012

232

463

449

2013

275

461

440

2014

237

504

491

2015

261

466

458

2016

270

492

477

 

2) Gibt es kriminologisch-wissenschaftlich Erkenntnisse, die Rückschlüsse auf eine Dunkelziffer hinsichtlich der o.g. Straftaten zulassen; falls ja, worauf stüt- zen sich diese?

Antwort:
Hinsichtlich der Prävalenz von sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche existieren insbesondere international zahlrei- che kriminologisch-wissenschaftliche Erkenntnisse, die sich jedoch nur mit großer Unsicherheit auf die Situation in Deutschland bzw. Schleswig-Holstein übertragen lassen. Diese Erkenntnisse stützen sich in der Regel auf Dunkelfeld-Opferbefragungen. Innerhalb Deutschlands bestehen vereinzelte entsprechende Untersuchungen.

Bezogen auf Schleswig-Holstein liegen derartige Erkenntnisse lediglich eingeschränkt vor. In der durch das Landeskriminalamt (LKA) Schleswig-Holstein in Auftrag gegebenen repräsentativen Dunkelfeld-Opferbefragung wird sexuelle Bedrängung mit einer Frage sowie Vergewaltigung und sexueller Missbrauch mit einer weiteren gemeinsamen Frage erhoben. Befragt werden hierbei ausschließlich Personen ab einem Alter von 16 Jahren, sodass die Gruppe der

Kinder nicht und die Gruppe der Jugendlichen nur teilweise erfasst werden. Das jüngste in den Auswertungen berücksichtigte Altersintervall zu Opfer- Prävalenzen umfasst den Altersbereich von 16 bis einschließlich 20 Jahren.
Die Ergebnisse von nationalen und internationalen Befragungen zu auf Kinder bezogenen sexuellen Fantasien gehen von 0,23 – 9,00% betroffener Männer zwischen 18 und 79 Jahren aus. Selbst bei Zugrundelegung der vorsichtigen Schätzungen der Berliner Charité von 0,23 – 0,73% müssen wir davon ausge- hen, dass in Schleswig-Holstein insgesamt zwischen 2.400 und 7.700 erwachsene Männer mit pädophilen Neigungen leben. Hinzu kommen ein - nach bisherigen Erkenntnissen jedoch wesentlich geringerer - Prozentsatz pädophi- ler Frauen sowie eine Anzahl ebenfalls betroffener Jugendlicher unter 18 Jah- ren.
Es ist insoweit von einem Dunkelfeld von Menschen mit auf Kinder gerichteten Fantasien, also einer Dunkelziffer zumindest potentieller Täter, auszugehen.

3) Welche Maßnahmen hat die Landesregierung innerhalb der letzten 10 Jahre ergriffen, um sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen in Schleswig-Holstein zu verhindern?

Antwort:
Die Landesregierung Schleswig-Holstein nahm und nimmt den Schutz für Kin- der und Jugendliche vor sexuellem Kindesmissbrauch sehr ernst. Alle Res- sorts leisten gemäß ihrer jeweiligen Zuständigkeit die erforderliche Unterstüt- zung bei der Erfüllung des bestehenden gesetzlichen Auftrags, Kindesmiss- brauch zu verhindern. Weiterhin leisten die Informations- und Fortbildungsstel- le des Deutschen Kinderschutzbundes, pro familia e.V., die Kinderschutz- Zentren, die Frauen- und spezialisierten Fachberatungsstellen und auch die öffentlichen und freien Jugendhilfeträger wichtige Präventions- und Informationsarbeit in diesem Bereich. Zusätzlich unterstützen die vielfältigen vom Land geförderten Beratungsstellen, Beratungsangebote und Projekte zur Sexualaufklärung und Prävention diese Aufgabe. Es wird an dieser Stelle auf den 4. Opferschutzbericht der Landesregierung - Drucksache 18/5142 vom 07.02.2017 - verwiesen. Die im Abschlussbericht des „Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch“ auf Bundesebene formulierten Empfehlungen wurden vom Sozialministerium durch Bildung einer Interministeriellen Arbeitsgruppe aufgegriffen, die entsprechende Maßnahmen initiiert und begleitet hat.
Präventionsmaßnahmen des Sozialministeriums Schleswig-Holstein erfolgen im Wesentlichen durch das Landesjugendamt. Die Informations- und Fortbil- dungsveranstaltungen des Landesjugendamtes sind keine direkten, an die Kinder gerichteten Präventionsmaßnahmen, sondern richten sich an Fach- und Leitungskräfte in Bildungs-, Betreuungs- und Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche, aber auch an Vorstände von Jugendverbänden und in der Vereinsarbeit. Zudem wird darin die Zusammenarbeit von Jugendhilfe, Schule, Ermittlungsbehörden und Justiz sowie Gesundheit unterstützt.
Ein Ziel dabei ist, Träger der Jugendhilfe anzuregen, Maßnahmen zur Prävention umzusetzen, um möglichen Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt noch wirkungsvoller zu verhindern, Grenzüberschreitungen im Vorfeld zu begegnen und Verfahren für den Fall eines vermuteten oder erwiesenen Übergriffes in Kooperation mit den relevanten Institutionen zu erarbeiten. Die Teilnehmen- den sollen angeregt werden, die behandelten Themen in ihre pädagogische Praxis und Leitungs- bzw. Vorstandsarbeit aktiv einzubringen.
Im Einzelnen wird auf die Antwort zu Frage 4 und die Anlage 1 verwiesen.
Schleswig-Holstein unterstützt im Bildungsbereich - wie alle anderen Bundes- länder - die Initiative des Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) „Schule gegen sexuelle Gewalt“. Im Frühjahr 2017 wurden alle Schulen in Schleswig-Holstein über die Initiative informiert und ihnen wurde Informationsmaterial des UBSKM zugesendet. Parallel ist die Länderseite „Schleswig-Holstein“ auf dem Fachportal www.schule-gegen-sexuelle-gewalt.de online gegangen und es wurde ein Fachtag veranstaltet.
Das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen (IQSH) bietet verschiedene Termin- und Abrufveranstaltungen zum Thema „Prävention von sexueller Gewalt“ an. Zudem haben sich in Schleswig-Holstein folgende Präventionsprojekte etabliert:
• Seit 2012 kooperiert Schleswig-Holstein mit der bundesweiten Initiative
„Trau Dich“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
• Das Projekt „Ziggy zeigt Zähne“ von pro familia Schleswig-Holstein e.V. gegen sexuelle Gewalt richtet sich an Lehrkräfte, Eltern und Kinder der 3. und 4. Grundschulklassen.
• Das Präventionsprojekt „Grenzgebiete“ (in Kooperation mit der Aktion Kinder- und Jugendschutz S-H) besteht aus einem Theaterstück und einer begleitenden Fortbildung für Lehrkräfte zum Thema „Sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen“.
• Das Präventionsbüro PETZE bietet für alle Schularten interaktive Ausstel- lungen sowie Unterrichtsmaterialien in Verbindung mit Fortbildungen für Lehrkräfte und Kollegien an. Die Ausstellungen sind jeweils schulartspezifisch: „ECHT KLASSE!“ für die Grundschule, „ECHT FAIR!“ für Förderzen- tren und „ECHT KRASS!“ für weiterführende Schulen.
Seit 2009 liegt allen Schulen in Schleswig-Holstein mit dem „Notfallwegweiser für die Schule bei Krisen- und Unglücksfällen“ ein Interventionsplan für verschiedene Situationen vor. Hier findet sich auch ein Abschnitt zum Thema
„Sexuelle Übergriffe“.
Seit März 2009 fördert die Landesregierung das Projekt „Prävention pädophil motivierten sexuellen Kindesmissbrauchs im Dunkelfeld in Schleswig- Holstein“, das im Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung verortet ist.

4) Bedient sich die Landesregierung bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Prävention sexuellen Missbrauchs externer Dienstleister, Institute und/oder Vereine, und falls ja,

  1. welcher und seit wann
  2. welche Kosten sind der Landesregierung durch die Verwendung/ Beauf- tragung der externen Dienstleister seit 1997 entstanden (aufgeschlüsselt nach Jahr, Dienstleister und Präventionsmaßnahme)
  3. wie wurde der Erfolg/ die Wirksamkeit der von den Dienstleistern durchge- führten Präventionsmaßnahmen evaluiert/ gemessen?

Antwort:
a. Im Bildungsbereich kooperiert das IQSH seit 1993 mit dem Präventionsbüro PETZE zur Prävention sexueller Gewalt. Es finden regelmäßige Aus- tauschtreffen statt. Spezialisierte Fachberatungsstellen in den Regionen SH führen Fortbildungen für Lehrkräfte durch.
In der Kinder- und Jugendhilfe bedient sich das Landesjugendamt keiner externen Dienstleister, sondern kooperiert, der Prämisse des Subsidiari- tätsprinzips folgend, seit 1997 mit im Kinderschutz tätigen Vereinen und Verbänden, z.B. dem Deutschen Kinderschutzbund e.V., den Kinder- schutz-Zentren, Wagemut pro familia, dem pro familia e.V., Wendepunkt e.V., mixed pickles e.V., dem PETZE-Institut für Gewaltprävention gGmbH, der Lebenshilfe e.V. In der folgenden Auflistung wird daher der Begriff „Dienstleister“ durch Kooperationspartner ersetzt.
Das seit März 2009 in der Sexualmedizin des UKSH angesiedelte Projekt
„Prävention pädophil motivierten sexuellen Kindesmissbrauchs im Dunkelfeld in Schleswig-Holstein“ wird seit 2014 im Rahmen des Instituts für Sexualmedizin, Forensische Psychiatrie und Psychotherapie im Zentrum für Integrative Psychiatrie (ZIP) in Kiel fortgesetzt.

b. Siehe Anlagen 1 und 2 und 3


c. Wie bereits ausgeführt, werden durch das Landesjugendamt keine exter- nen Dienstleister beauftragt. Zu den Informations- und Fortbildungsveran- staltungen des Landesjugendamtes gibt es einen differenzierten Auswer- tungsbogen. Die Ergebnisse fließen jeweils in die weitere Planung ein. Zu- dem bezieht das Landesjugendamt in seine Planungen Untersuchungser- gebnisse des Deutschen Jugendinstituts e.V. zur Wirksamkeit von Prävention sexuellen Missbrauchs und aus Studien der Förderlinie „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten“ mit ein. In den Meta-Analysen lässt sich anhand der Effektgrößen feststellen, dass die präventiven Konzepte im Allgemeinen sehr gut wirken.

Die Präventionsausstellungen „Echt Klasse!“ (s.o.) wurde von der Europa- Universität Flensburg (EUF) und „Echt Krass!“ (s.o.) von der Christian- Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) evaluiert. Auch die BZgA evaluiert fortlaufend ihre Projekte.

Die Maßnahmenträger des Projektes „Prävention pädophil motivierten se- xuellen Kindesmissbrauchs im Dunkelfeld in Schleswig-Holstein“ sind ver- pflichtet, zur projektbezogenen Erfolgsmessung jährliche Kennzahlener- hebungen durchzuführen und beim Justizministerium zusammen mit dem finanziellen Verwendungsnachweis und einem Sachbericht einzureichen.
Die Wirksamkeit der Maßnahmen der nach den Bundesstandards im Netzwerk „Kein Täter werden“ arbeitenden Träger ist durch die im Dezember 2014 veröffentlichten Ergebnisse der Therapieevaluation des „Präventionsprojektes Dunkelfeld“ unter Federführung des Instituts der Sexualwissenschaft und Sexualmedizin am Universitätsklinikum der Charité Berlin (Prof. Beiers) nachgewiesen. Die Risikofaktoren für die Begehung sexueller Übergriffe auf Kinder lassen sich erfolgreich beeinflussen. Im Vergleich zu einer unbehandelten Kontrollgruppe reduzierten sich bei den behandelten Probanden emotionale Defizite und kriminalitätsfördernde Einstellungen, während die sexuelle Selbstkontrolle zunahm.

5) Über welchen wissenschaftlichen Beleg verfügt die Landesregierung, dass subjektive Opferprävention bei Kindern wirksam ist, dass es namentlich wirk- same Präventionsmaßnahmen gibt, die Kinder

• im Kindergartenalter (3 bis 6 Jahre) und
• im Grundschulalter (6 bis 10 Jahre)

in die Lage versetzen, sexuelle Missbrauchshandlungen erfolgreich abzuweh- ren bzw. zu verhindern.

Antwort:
Das Landesjugendamt hat in den vergangenen Jahren keine Maßnahmen subjektiver Opferprävention durchgeführt. Über eine abschließende Kenntnis der Angebote subjektiver Opferprävention von Institutionen / Vereinen gegen sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen in Schleswig-Holstein verfügt das Landesjugendamt nicht. Die konkreten Maßnahmen werden von den örtlichen Trägern der öffentlichen Jugendhilfe und den freien Trägern in eigener Verantwortung durchgeführt.

Die in der Antwort zu Frage 4 aufgeführte Evaluationsstudie zu „Echt Klasse“ (EUF) weist bei Kindern im Grundschulalter einen signifikanten Wissenszu- wachs bezüglich der Präventionsprinzipien aus. Handlungsorientierte Präven- tionsprojekte zeigen gute Erfolge bei den Kindern in der Umsetzung der Hand- lungsstrategien. Kinder, die an Präventionsprojekten teilgenommen haben, sprachen in ihren Familien häufiger über Sexualität und sexuellen Missbrauch und holten sich eher Hilfe bei Erwachsenen. Wichtig ist auch, dass die Kinder nicht ängstlich, sondern gestärkt wurden durch das Ansprechen des Themas.

6) Sofern die Landesregierung über keinen wissenschaftlichen Beleg für die Wirksamkeit subjektiver Opferprävention verfügt: Warum finanziert sie Präventionsmaßnahmen, die das Petze-Institut an Kindertagesstätten und Grundschulen in Schleswig-Holstein durchführt?

Antwort:
Entfällt, vgl. dazu Antwort auf Frage 5.

Anlage 1: Fördermittel des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren, kurz Sozialministerium/Landesjugendamt

Für das Landesjugendamt beschränkt sich die Darstellung auf die seit 2009 explizit zum sexuellen Kindesmissbrauch durchgeführten Kooperationsveranstaltungen zur Information und Fortbildung. Vor 2009 handelte es sich um einzelne Workshops/Arbeitsgruppen, die in punktuell zeitlich begrenzten Fortbildungen zum Kinderschutz bzw. der Jungen- und Mädchenarbeit integriert waren. Eine Rekonstrukti- on dieser kleinteiligen Daten ist jedenfalls innerhalb der für die Beantwortung einer Kleinen Anfrage vorgesehenen Fristen nicht mehr möglich, da keine systematische Erfassung der Maßnahmen erfolgt ist und die Aktenaufbewahrungsfristen vielfach abgelaufen sind.

Jahr

Titel und Inhalt

Veranstalter

Mittel

2009

Fachtagung: Sexuelle Ge- walt unter Teenagern

Sozialministerium

1.312

2010

Information der Jugendäm- ter zu rechtlichen Fragen sexueller Gewalt in Instituti- onen

April 2010

Sozialministerium

318

2010

„…und plötzlich ist es The- ma!“ Handlungsstrategien im Umgang mit sexuellem Missbrauch in Institutionen Fachtagung 1.11. Rends- burg

Sozial-, Bildungs- und Jus- tizministerium, LV Deut- scher Kinderschutzbund SH e.V.

7.200

2012

Fachkräftefortbildungen zum Präventionstheater für Ju- gendliche "Grenzgebiete - sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen"

Sozialministerium und Ak- tion Kinder- und Jugend- schutz

2.000

2011 -

2013

Sechs regionale Fachveran- staltungen zur Prävention sexuellen Kindesmiss- brauchs –„Fachgespräche vor Ort“

Husum – Kiel Elmshorn Lübeck Neumünster - Eu- tin

Sozialministerium Kinder- schutzzentrum Kiel - Deut- scher Kinderschutzbund LV S-H e.V. mit

Kinderschutz-Zentrum Westküste,

Kinderschutz-Zentrum Kiel, Wendepunkt e.V., Kinder- schutz-Zentrum Lübeck, Präventionsbüro Pet- ze/Frauennotruf Kiel e.V., DKSB KV Ostholstein

19.500

2012

Materialien zur Öffentlich- keitsarbeit der Kampagne

„Kein Raum für Missbrauch“ des Unabhängigen Beauf- tragten für Fragen des se- xuellen Kindesmissbrauchs für öffentliche und freie Trä- ger der Kinder- und Ju- gendhilfe

Sozialministerium

3.000

 

 

Jahr

Titel und Inhalt

Veranstalter

Mittel

2012

„…und dann war es The- ma!“ Handlungsstrategien im Umgang mit sexuellem Missbrauch in Institutionen 11.11.2012 Lübeck

Sozialministerium und DKSB LV S-H

11.000

2012 -

2014

Modellprojekt „Aktiver Kin- derschutz im Sport“ Han- deln bevor es zu spät ist Handlungsrichtlinien und Präventionsstrategien in Sportvereinen Fortbildun- gen und Dokumentations- broschüre

Sozialministerium mit Deut- scher Kinderschutzbund LV SH e.V.; Sportjugend S-H

30.600

2013

„Gerade wir brauchen Schutz Prävention sexuel- len Missbrauchs für Kinder und Jugendliche mit Behin- derung“

03.12.2017 Lübeck

Sozialministerium und DKSB LV S-H

Mit Präventionsbüro Pet- ze/Frauennotruf Kiel e.V. und Lebenshilfe S-H e.V.

11.000

2014 -

2016

„Sichere Orte schaffen - Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch“

6 Regionalkonferenzen in Schleswig-Holstein

10.11.2014 Kiel Auftakt 24.02.2015 - Husum

18.06.2015 Bad Segeberg

16.09.2015 Elmshorn

09.11.2015 Flensburg

07.03.2016 Lübeck

Abschlussveranstaltung

10/2016 Dokumentation

Sozialministerium

und DKSB LV S- H e.V.

mit

Kinderschutz-Zentrum Kiel/ DKSB

Kinderschutz-Zentrum Westküste, DW Husum

DKSB Fachberatungsstelle Segeberg gGmbH/DKSB KV Stormarn/DKSB OV Neumünster

Wendepunkt e.V., pro fa Fachstelle Gewalt und Frauenberatung

pro familia - WAGEMUT - Beratungsstelle gegen se- xuelle Gewalt an Jungen und Mädchen

Kinderschutz-Zentrum Lübeck, AWO S-H gGmbH

Sozialministerium und DKSB LV S-H

45.000

2014

Moderiertes Expertenge- spräch zum sexuellen Miss- brauch bei Kindern und Ju- gendlichen mit Behinderung 15.09.2014

Sozialministerium

277

 

 

Jahr

Titel und Inhalt

Veranstalter

Mittel

2016

"Gerade wir brauchen Schutz" Prävention von sexuellem Miss- brauch bei behinder- ten Kindern

Sozialministerium und Deut- scher Kinderschutzbund LV

S-H e.V. mit Landesbeauftrag- ter für Menschen mit Behinde- rung, Lebenshilfe S-H e.V., pro familia S-H e.V., Fachhoch- schule Kiel

7.382

2017

Sexuelle Bildung + Schutz = Prävention Sexualpädagogik in der Prävention Sexua- lität, Intimität und Be- ziehungen bei Jugend- lichen mit Behinderun- gen

10.07.2017 Kiel

Sozialministerium und Deut- scher Kinderschutzbund LV

S-H e.V. mit Landesbeauftrag- ter für Menschen mit Behinde- rung, Lebenshilfe S-H e.V., pro familia S-H e.V., Fachhoch- schule Kiel, Trainingszentrum Bosch & Suykerbuyk/Nl

10.000

2017

Projektförderung des Petze-Instituts für Ge- waltprävention gGmbH für die Projekte:

„Echte Schätze“: Kon- zept für Multiplikato- ren, Eltern sowie Kin- der in Schleswig- Holstein zur Präventi- on von sexuellem Missbrauch in Kinder- tagesstätten und Konzept zur Präventi- on von sexuellem Missbrauch für haupt- und ehrenamtlich Täti- ge in Vereinen und Verbänden Schleswig- Holsteins, in denen Kinder und Jugendli- che aktiv sind.

Petze-Institut für Gewaltprä- vention gGmbH

60.000

2017

Sexualpädagogik in Konzeption und Praxis in der stationären Ju- gendhilfe

Sozialministerium und Fach- hochschule Kiel

10.000

 

Anlage 2: Förderung im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

 

Jahr

Ausgaben PETZE

Anmerkung

2017

100

T€

2016

70

T€

2015

70

T€

2014

70

T€

2013

70

T€

2012

45

T€

2011

45

T€

2010

40,5

T€

2009

45

T€

2008

45

T€

2007

45

T€

2006

45

T€

2005

45

T€

2004

47,5

T€

2003

50

T€

2002

53,7

T€

2001

40,9

T€

2000

56,2

T€

Euroumstellung

1999

110

TDM

1998

131

TDM

1997

0

TDM

keine Angabe, nicht ermittel- bar

 

Anlage 3: Förderung im Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

 

Jahr

Dienstleister

Präventionsmaßnahme

Zuwendungssumme

2009

Universitätsklinikum Schleswig- Holstein; Sektion für Sexualmedizin Arnold-Heller-Straße 3

24105 Kiel

Prävention pädophil motivier- ten sexuellen Kindesmiss- brauchs im Dunkelfeld

73.705,42

2010

Universitätsklinikum Schleswig- Holstein

Sektion für Sexualmedizin Arnold-Heller-Straße 3

24105 Kiel

Prävention pädophil motivier- ten sexuellen Kindesmiss- brauchs im Dunkelfeld

79.648,06

2011

Universitätsklinikum Schleswig- Holstein

Sektion für Sexualmedizin Arnold-Heller-Straße 3

24105 Kiel

Prävention pädophil motivier- ten sexuellen Kindesmiss- brauchs im Dunkelfeld

77.072,57

2012

Universitätsklinikum Schleswig- Holstein

Sektion für Sexualmedizin Arnold-Heller-Straße 3

24105 Kiel

Prävention pädophil motivier- ten sexuellen Kindesmiss- brauchs im Dunkelfeld

79.380,45

2013

01.01.13 30.09.13

Universitätsklinikum Schleswig- Holstein

Sektion für Sexualmedizin Arnold-Heller-Straße 3

24105 Kiel

01.10.1 3 – 31.12.13

Zentrum für Integrative Psychiatrie ZIP gGmbH

Niemannsweg 147

24105 Kiel

Prävention pädophil motivier- ten sexuellen Kindesmiss- brauchs im Dunkelfeld

81.837,41

2014

Zentrum für Integrative Psychiatrie ZIP gGmbH

Niemannsweg 147

24105 Kiel

Prävention pädophil motivier- ten sexuellen Kindesmiss- brauchs im Dunkelfeld

84.631,75

2015

Zentrum für Integrative Psychiatrie ZIP gGmbH

Niemannsweg 147

24105 Kiel

Prävention pädophil motivier- ten sexuellen Kindesmiss- brauchs im Dunkelfeld

125.591,51

2016

Zentrum für Integrative Psychiatrie ZIP gGmbH

Niemannsweg 147

24105 Kiel

Prävention pädophil motivier- ten sexuellen Kindesmiss- brauchs im Dunkelfeld

121.692,01

2017

Zentrum für Integrative Psychiatrie ZIP gGmbH

Niemannsweg 147

24105 Kiel

Prävention pädophil motivier- ten sexuellen Kindesmiss- brauchs im Dunkelfeld

123.516,93

   

Link: http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/00300/drucksache-19-00323.pdf